Symptome:
- Die Steuerungen wechseln in regelmäßigen Abständen in den Offline-Modus.
- Es kommt zu Verzögerungen bei der Ausführung von Befehlen.
- Probleme treten auf, sobald ein Signalverstärker (Repeater) angeschlossen wird.
- Einige Geräte funktionieren trotz guter WLAN-Signalstärke unzuverlässig.
Mögliche Ursachen:
- Der Repeater leitet den gesamten drahtlosen Datenverkehr weiter, was zu höheren Verzögerungen und einer höheren Netzwerkauslastung führt.
- Die Geräte können zwischen Router und Repeater umschalten, was zu vorübergehenden Unterbrechungen der Kommunikation führen kann.
- Einige Repeater unterstützen Multicast-, Broadcast- oder IoT-Geräte nicht ordnungsgemäß.
- Der Verstärker arbeitet auf demselben Kanal wie der Router, wodurch sich die Störpegel erhöhen und die Auslastung des Funkmediums zunimmt.
- Günstige Repeater weisen oft eine begrenzte Leistung auf und kommen mit einer größeren Anzahl von Geräten nur schlecht zurecht.
Vorgeschlagene Lösungen:
- Verwenden Sie nach Möglichkeit anstelle eines Repeaters einen zusätzlichen Access Point, der über ein Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist.
- Wenn Sie ein Mesh-System verwenden, stellen Sie sicher, dass die Geräte eine stabile Verbindung zum nächstgelegenen Knoten haben.
- Überprüfen Sie, ob auf dem Repeater die aktuelle Software installiert ist.
- Begrenze die Anzahl der Geräte, die den Repeater nutzen.
- Überprüfen Sie die Verbindungsqualität zwischen dem Repeater und dem Hauptrouter.
Hinweis für den Installateur:
Wir raten davon ab, WLAN-Repeater in Gebäudeautomationsanlagen einzusetzen. Zwar verbessern sie die Reichweite, verursachen jedoch häufig zusätzliche Verzögerungen, erhöhen die Anzahl der Neuübertragungen und können zu Kommunikationsproblemen bei IoT-Geräten führen. Eine deutlich bessere Lösung ist der Einsatz eines zusätzlichen Access Points, der über ein kabelgebundenes Netzwerk verbunden ist, oder eines gut konfigurierten Mesh-Systems. Dadurch wird das Netzwerk stabiler, berechenbarer und weniger anfällig für Kommunikationsprobleme.